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	<title>Mea Opinio Est - Meine Meinung ist ... &#187; Wirtschaft</title>
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	<description>Der Blog rund um Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Web, Leben mit persönlichen Meinungen von Frank-Andre Thies</description>
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		<title>Steuers&#252;nder-Daten &#8211; Darf der Staat das Recht beugen?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 22:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die aktuelle Diskussion &#252;ber den m&#246;glichen Kauf einer Steuers&#252;nder-CD zeigt, wie weit das Rechtsempfinden der Deutschen gesunken ist. Zwei Drittel der Deutschen sind nach dem Zwischenstand einer aktuellen Umfrage bei Spiegel Online daf&#252;r, dass der Staat rund 2,5 Mio. Euro ausgibt, um die Daten von voraussichtlich 1.500 bundesdeutschen Steuers&#252;ndern zu kaufen &#8211; verbunden mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.mea-opinio-est.de/uploads/2010/02/spiegel_online_20100203.png"><img src="http://www.mea-opinio-est.de/uploads/2010/02/spiegel_online_20100203-150x150.png" alt="" title="spiegel_online_20100203" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-573" /></a>Die aktuelle Diskussion &uuml;ber den m&ouml;glichen Kauf einer Steuers&uuml;nder-CD zeigt, wie weit das Rechtsempfinden der Deutschen gesunken ist. Zwei Drittel der Deutschen sind nach dem Zwischenstand einer <a href="http://www1.spiegel.de/active/vote/fcgi/vote.fcgi?voteid=6582&#038;x=112&#038;y=4">aktuellen Umfrage bei Spiegel Online</a> daf&uuml;r, dass der Staat rund 2,5 Mio. Euro ausgibt, um die Daten von voraussichtlich 1.500 bundesdeutschen Steuers&uuml;ndern zu kaufen &#8211; verbunden mit der Erwartung, gesch&auml;tzte 100 Mio. Euro Steuernachzahlungen zu erhalten. Ein Supergesch&auml;ft! </p>
<p>Richtig, mathematisch gesehen, eine Rendite von 4.000% !!! Daf&uuml;r lohnt es sich doch, das Recht zu beugen. Selbst die Gr&uuml;nen, einer deren Slogans <a target="_blank" href="http://twitpic.com/1118of">Deine Daten geh&ouml;ren Dir &#8211; Datenschutz ist B&uuml;rgerrecht</a> lautet, stimmt hier dem Eingehen einer Straftat zu. Schliesslich ist die Mehrheit der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger ja dereselben Meinung, da darf man seine eigene Programmatik schnell mal &uuml;ber den Haufen werfen.</p>
<p>Der Kauf von gestohlenen Waren ist nach meiner laienhaften Einsch&auml;tzung Hehlerei, somit nicht rechtens und ist auch gar nicht mit einer Belohnung zu vergleichen, was aktuell gern als Argument angebracht wird. Belohnt wird, wer dabei hilft, eine Straftat aufzukl&auml;ren, indem er sachdienliche Hinweise gibt. Ich habe noch nie davon geh&ouml;rt, dass man gleichzeitig dazu aufruft, dabei eine Straftat zu begehen. Wie kann der Staat von seinen B&uuml;rgern verlangen, dass diese sich an die Gesetze halten, wenn der Staat gleichzeitig aufgrund der schlechten Haushaltslage das Gegenteil macht und auch noch offen zugibt. Dann braucht ja auch niemand mehr ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man Schwarzarbeiter nutzt, um die Kosten zu dr&uuml;cken. Dann kann man ja auf Arbeit in die Kasse greifen, um die eigene Finanzlage zu verbessern. </p>
<p>Ich will nicht falsch verstanden werden: der Staat muss gegen Steuers&uuml;nder vorgehen, mit allen <strong>legalen</strong> Mitteln, die zur Verf&uuml;gung stehen. Es ist unfair gegen&uuml;ber der Masse an ehrlichen Steuerzahlern, dieses soziale System zu untergraben. Wenn wir aber immer mehr das Recht aufweichen, wo ist dann zuk&uuml;nftig die Grenze? D&uuml;rfen dann nicht auch bald Wanzen in Wohnungen ohne richerlichen Beschlu&szlig; angebracht werden, schliesslich ist es ja zum Vorteil der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung. Wie w&auml;re es denn, alle diejenigen mal vorsorglich zu verhaften, die mehr als 100.000 Euro im Jahr verdienen und somit eventuell nennenswert Steuern hinterzogen haben &#8211; vielleicht gesteht der ein oder andere dann. </p>
<p>Wenn der Staat damit anf&auml;ngt, &uuml;ber dem Gesetz zu stehen, machen wir meines Erachtens einen sehr grossen Fehler, der sich erst mit der Zeit auswirken wird. Und nicht unbedingt zum Positiven.</p>
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		<title>GM verkauft Opel nicht</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 13:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
		<category><![CDATA[GM]]></category>
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		<description><![CDATA[Nun ist die Katze also aus dem Sack! Nach monatelangen Verhandlungen hat heute Nacht der US-Automobilkonzern General Motors den vielerorts an sicher geltenden Verkauf von Opel an Automobilzulieferer Magna abgesagt und plant nun selber das Europagesch&#228;ft zu sanieren. Dass man damit eine Reihe von europ&#228;ischen und deutschen Politikern, allen voran unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel, br&#252;skiert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist die Katze also aus dem Sack! Nach monatelangen Verhandlungen hat heute Nacht der US-Automobilkonzern <em>General Motors</em> den vielerorts an sicher geltenden Verkauf von <em>Opel</em> an Automobilzulieferer <em>Magna</em> abgesagt und plant nun selber das Europagesch&auml;ft zu sanieren. Dass man damit eine Reihe von europ&auml;ischen und deutschen Politikern, allen voran unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel, br&uuml;skiert, die nahezu durchweg nur den Verkauf von Opel an Magna als sinnhafte L&ouml;sung angesehen und w&auml;hrend der Wahlkampfphase laut propagiert haben, wird in Kauf genommen. Doch kommt diese Entscheidung wirklich so unerwartet?</p>
<p>Ich glaube nicht. Schliesslich war von Anfang an bekannt, dass mit dem Verkauf von Opel nicht nur der Zugriff von GM auf wichtige moderne Technologien und der Zugang zum europ&auml;ischen Markt verloren geht, sondern diese Assets eventuell von russischen Wettbewerbern f&uuml;r deren St&auml;rkung der Marktpositionierung genutzt werden k&ouml;nnte, was langfristig negative Folgen f&uuml;r GM h&auml;tte. Dazu kommt, dass der Opel-K&auml;ufer <em>Magna</em> nicht unbedingt der erhoffte <em>weisse Ritter</em> ist, wie Opel-Treuhandmitglied Dirk Pfeil nochmal best&auml;tigt hat und daher die <a target="_blank" href="http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/autoindustrie/:kein-verkauf-an-magna-gm-brueskiert-merkel-mit-opel-entscheidung/50032259.html" title="ftd.de: GM br&uuml;skiert Merkel mit Opel-Entscheidung">Entscheidung von GM sogar begr&uuml;sst</a> hat:</p>
<blockquote><p>Magna w&auml;re mit der Opel &Uuml;bernahme &#8220;glatt &uuml;berfordert&#8221; gewesen. </p></blockquote>
<p>Im Grunde d&uuml;rfen sich m.E. die damaligen Regierungsmitglieder von CDU/CSU und SPD gar nicht so stark aufregen, schliesslich haben diese indirekt sogar aktiv diese Entscheidung unterst&uuml;tzt: Opel geh&ouml;rt zu den gr&ouml;&szlig;ten Nutzniessern der deutschen <strong>Kfz-Abwrackpr&auml;mie</strong> und konnte ihre wirtschaftliche Lage &#8211; zumindest tempor&auml;r &#8211; verbessern. Jammern ist aber auch aus einem anderem Grund fehl am Platz: ob es sich wirklich um einen <em>schwarzen Tag f&uuml;r Opel</em> handelt, wie Betriebsratschef Klaus Franz heute sagte, h&auml;ngt sehr stark auch von der bundesdeutschen Regierung und den betroffenen Bundesl&auml;ndern ab. Opel ist weiterhin ein Sanierungsfall und schmerzhafte Einschnitte werden notwendig sein, um ein tragf&auml;higes Konzept umsetzen zu k&ouml;nnen. Wie stark die deutschen Standorte hiervon betroffen sein werden, bleibt abzuwarten. Aber es muss L&ouml;sungen geben, die weder den deutschen Steuerzahler einseitig belasten noch die Opel-Arbeitnehmer im Regen stehen l&auml;sst. Und das wird ein gewaltiger Spagat werden. Gut, dass der Wahlkampf vorbei ist. </p>
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		<title>Mehdorn pocht auf Vertragserf&#252;llung</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 13:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Mehdorn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Nachfolger f&#252;r den scheidenden Deutsche Bahn Chef Hartmut Mehdorn war mit der Person des Daimler-Managers R&#252;diger Grube schneller als gedacht gefunden und alles schien darauf hinzudeuten, dass die Bahn nunmehr langsam aus den Schlagzeilen kommen w&#252;rde. Weit gefehlt! Denn Herr Mehdorn steht erneut im Feuer der Kritik. Hintergrund sind seine Forderungen nach der vollst&#228;ndigen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Nachfolger f&uuml;r den scheidenden Deutsche Bahn Chef <strong>Hartmut Mehdorn</strong> war mit der Person des Daimler-Managers <strong>R&uuml;diger Grube</strong> schneller als gedacht gefunden und alles schien darauf hinzudeuten, dass die Bahn nunmehr langsam aus den Schlagzeilen kommen w&uuml;rde. Weit gefehlt! Denn Herr Mehdorn steht erneut im Feuer der Kritik. Hintergrund sind seine Forderungen nach der vollst&auml;ndigen, finanziellen Erf&uuml;llung seines bis Mai 2011 laufenden Vertrages, was de facto eine Abfindung in noch unbekannter Millionenh&ouml;he bedeutet. Ansonsten m&uuml;sste er rechtliche Schritte einleiten. Schnell wird daraus eine &ouml;ffentliche Brandmarkung und vor allem die Gewerkschaften reagieren emp&ouml;rt. </p>
<p>Was hierbei &#8211; erneut &#8211; nicht unterschieden wird, ist der Unterschied zwischen rechtlichen und moralischen Konsequenzen. Letzteres zu fordern, ist jedermanns Recht. Die rechtlichen Fragen m&uuml;ssen aber erst noch gekl&auml;rt werden. In einem Rechtsstaat &#8211; und darauf sollten wir stolz sein &#8211; m&uuml;ssen Vertr&auml;ge nach dem Grundsatz <strong>pacta sunt servanda</strong> erf&uuml;llt werden. Und damit hat Herr Mehdorn trotz aller Anfeindungen wie jeder andere Bundesb&uuml;rger das Recht, zur Kl&auml;rung im Zweifelsfall von Gericht zu ziehen. Denn nur dort kann ein rechtsstaatliches Urteil auf Basis aller beweisbaren Tatbest&auml;nde erfolgen. Und derzeit stehen Behauptungen u.a. aus der Daten-Aff&auml;re im Raum, die erst noch bewiesen werden m&uuml;ssen. </p>
<p>Ob das potentielle Urteil im pers&ouml;nlichen Empfinden aller B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger am Ende gerecht ist, bleibt offen. Sollte Hartmut Mehdorn kein Fehlverhalten nachzuweisen sein, d&uuml;rfte es aus meiner Sicht schwierig werden, ihm die vertraglich zugesichteren Zahlungen zu verweigern. Gerade die Gewerkschaften sollten das wissen, sitzen deren Vertreter doch auch im Aufsichtsrat des Staatsunternehmens und dieser Aufsichtsrat hat schliesslich den Vertrag mit Hartmut Mehdorn entschieden. Populismus ist in Deutschland mal wieder en vogue, verantwortungsvolles Handeln sieht anders aus: zun&auml;chst muss eine Kl&auml;rung der im Raum stehenden Vorw&uuml;rfe erfolgen und dann kann entschieden werden, ob die Einhaltung des Arbeitsvertrages wirklich notwendig ist!</p>
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		<title>Deutsche Bahn-Chef zieht die Konsquenzen</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 10:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Mehdorn]]></category>

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		<description><![CDATA[Es waren dann doch wohl ein paar Aff&#228;ren zuviel, die daf&#252;r sorgten, dass die Deutsche Bahn AG nicht mehr aus den Schlagzeilen kam. Mit jedem Tag wurden neue, noch pikantere Details der Datenaff&#228;re innerhalb des Staatsunternehmens ver&#246;ffentlicht und der Druck auf Bahnchef Hartmut Mehdorn wurde immer st&#228;rker. Nachdem zuletzt auch der bundesdeutsche Politikkader immer seltener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es waren dann doch wohl ein paar Aff&auml;ren zuviel, die daf&uuml;r sorgten, dass die <strong>Deutsche Bahn AG</strong> nicht mehr aus den Schlagzeilen kam. Mit jedem Tag wurden neue, noch pikantere Details der Datenaff&auml;re innerhalb des Staatsunternehmens ver&ouml;ffentlicht und der Druck auf Bahnchef <strong>Hartmut Mehdorn</strong> wurde immer st&auml;rker. Nachdem zuletzt auch der bundesdeutsche Politikkader immer seltener ihre Unterst&uuml;tzung demonstrierte, &uuml;bernahm Mehdorn &#8211; endlich &#8211; die Verantwortung und bot seinen R&uuml;cktritt an:</p>
<blockquote><p>Meine Damen und Herren, wir befinden uns derzeit am Beginn einer schweren, weltweiten Wirtschaftskrise, die auch f&uuml;r die DB AG und ihre Mitarbeiter gravierende Auswirkungen haben wird. [...] Es ist f&uuml;r mich sehr bedr&uuml;ckend, dass sich Eigent&uuml;mer, Mitarbeiter und Management, jetzt nicht mit aller Kraft auf die L&ouml;sung der sich daraus ergebenden Probleme konzentrieren k&ouml;nnen. Unsere Arbeit der letzten Jahre hat bewiesen, dass dieser Vorstand das Unternehmen und sein Gesch&auml;ft versteht und deshalb gerade jetzt zur Gestaltung und Zukunftssicherung in schwierigen Zeiten gefragt ist. [...] Keine Frage, ein F&uuml;hrungswechsel ist in solch schwieriger Lage nicht ohne zus&auml;tzliches Risiko. Aber das &#8211; meine Damen und Herren &#8211; m&uuml;ssen andere verantworten. Ich habe dem Aufsichtsratsvorsitzenden daher die Aufl&ouml;sung meines Vertrages angeboten.</p></blockquote>
<p>Unabh&auml;ngig davon, dass der Bahnchef weiterhin jede pers&ouml;nliche Schuld von sich weist und auch wenn er in seinen 15 Jahren als Chef der Bahn sicherlich eine weitestgehend erfolgreiche Arbeit gelesitet hat, als Vorstandsvorsitzender ist er aus meiner Sicht durch seine Position verantwortlich f&uuml;r das, was in seinem Unternehmen passiert. Und die Details der Daten-Aff&auml;re sind so pikant und unvertretbar, dass dieser R&uuml;cktritt zum Schutz der Deutsche Bahn AG notwendig war. </p>
<p>Die Auswirkungen aber k&ouml;nnen verherrend sein. Nun muss die <a target="_blank" href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/regierung-sucht-hastig-neuen-bahn-chef;2220264" titel="Handelsblatt: Deutsche Bahn - Regierung sucht hastig neuen Bahn-Chef" target="_blank">Bundesregierung hastig einen neuen Bahn-Chef suchen</a> und schon zeigt die Gro&szlig;e Koalition erneut, wie uneinig sie doch ist. W&auml;hrend die SPD erneut eine gemeinsame F&uuml;hrung sowohl der Holding der Deutsche Bahn AG und der zur Privatisierung anstehenden <strong>DB Mobility Logistics</strong> fordert, pr&auml;feriert die CDU dagegen eine Doppelspitze. Und da parallel auch der Finanzvorstand Diethelm Sack das Unternehmen verlassen wird, wird die Suche nach potentiellen Nachfolgern sowieso nicht einfach. Wer besitzt einerseits den notwendigen fachlichen Background, ein Unternehmen dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung zu f&uuml;hren und schafft es andererseits, sich gegen die viele Mitsprachew&uuml;nsche der Politik durchzusetzen? Man kann schon fast behaupten, dass der Posten des Vorstandsvorsitzenden schnell zu einem Schleudersitz werden kann.</p>
<p>Denn gerade der hohe Einfluss der Politik kann sich in einer der Kernthemen der Bahn zu einem Bumerang entwickeln: wie bitte soll man potenziellen Investoren &uuml;berzeugen, sich an der anstehenden Teilprivatisierung zu beteiligen, wenn es die Mitsprache deutlich eingeschr&auml;nkt ist? Aus Sicht von Bankenkreisen ist eine &Ouml;ffnung f&uuml;r private Anteilseigner unter Umst&auml;nden f&uuml;r Jahre unm&ouml;glich. Es bleibt abzuwarten, inwiefern der laufende und f&uuml;r die Sanierung notwendige Wandlungsprozess von einem Staatsunternehmen zum Dienstleister dadurch zur&uuml;ckgeworfen wird. Vor allem Provinzpolitiker, denen die Privatisierungspl&auml;ne von Anfang an ein Dorn im Auge waren, werden nun am lautesten jubeln. Hoffetlich bleibt ihnen dieses Lachen schon bald in der Kehle stecken.</p>
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		<title>Deutsche Bahn legt Abmahnung gegen Netzpolitik auf Eis</title>
		<link>http://www.mea-opinio-est.de/20090209/deutsche-bahn-legt-abmahnung-gegen-netzpolitik-auf-eis/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 10:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Vielzahl der Reaktionen auf die Abmahnung der Deutsche Bahn AG gegen den Blog netzpolitik.org und vor allem wohl die Sch&#228;rfe des Gegenwindes hat dazu gef&#252;hrt, dass die Deutsche Bahn AG die Abmahnung nicht weiter betreiben will! Interessanterweise wird die Bahn aber ihre Abmahnung nicht zur&#252;ckziehen, sondern sieht lediglich von weiteren juristischen Schritte gegen diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vielzahl der Reaktionen auf die Abmahnung der Deutsche Bahn AG gegen den Blog <em>netzpolitik.org</em> und vor allem wohl die Sch&auml;rfe des Gegenwindes hat dazu gef&uuml;hrt, dass die Deutsche Bahn AG die <a target="_blank" href="http://netzpolitik.org/2009/deutsche-bahn-ag-gibt-auf/" title="Deutsche Bahn gibt auf" target="_blank">Abmahnung nicht weiter betreiben will</a>! Interessanterweise wird die Bahn aber ihre Abmahnung nicht zur&uuml;ckziehen, sondern sieht lediglich von weiteren <a target="_blank" href="http://www.mathias-schindler.de/2009/02/06/netzpolitik-deutsche-bahn-gibt-auf/" title="Mathias Schindler - Ohne Anerkenntnis eines Lehrenziehens…." target="_blank">juristischen Schritte gegen <em>diesen Blogger</em></a> ab. Dies hat er in einem Telefonat mit einem Bahnsprecher m&uuml;ndlich erfahren.</p>
<p>Es ist also weder eine offizielle Pressemitteilung geplant noch wurde Markus Beckedahl als Blogbetreiber direkt hier&uuml;ber informiert. Eine Entschuldigung f&uuml;r dieses &uuml;bertriebene Vorgehen, was aus meiner Sicht das Mindeste gewesen w&auml;re, wird es demnach nicht geben. F&uuml;r Markus freue ich mich sehr und hoffe, dass der &Auml;rger langsam verdaut werden konnte, das peinliche Vorgehen in Sachen PR-Arbeit der Bahn wird damit um eine neue Qualit&auml;t bereichert. Und eines darf insbesondere nicht vergessen werden: das Grundproblem der Vorg&auml;nge bei der Bahn bleibt bestehen! Wie kann es sein, dass ein Unternehmen in internen Rasterfahndungen die gesamten Mitarbeiter ohne hinreichenden Tatverdacht &uuml;berpr&uuml;ft! Die Abwehr von Korruption ist ohne Frage eine wichtige Aufgabe eines Unternehmens und hierzu muss es M&ouml;glichkeiten geben. Aber die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit und das Einhalten von Gesetzen muss gew&auml;hrleistet bleiben. Egal wie gross ein Unternehmen ist. </p>
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		</item>
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		<title>Deutsche Bahn, Datenskandal und nun noch ein kritischer Blogger</title>
		<link>http://www.mea-opinio-est.de/20090204/deutsche-bahn-datenskandal-kritischer-blogger/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 20:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutsche Bahn und Transparenz &#8211; zwei Dinge, die sich scheinbar widersprechen und ausschliessen. Und allen voran Bahnchef Hartmut Mehdorn, der Mann, der offenkundig glaubt, &#252;ber den Gesetzen stehen zu d&#252;rfen. Gerade erst musste er sich auf Druck der &#214;ffentlichkeit daf&#252;r entschuldigten, dass in den Jahren 2001 und 2002 rund 173.000 Bahn-Mitarbeiter im Rahmen einer Aktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutsche Bahn und Transparenz &#8211; zwei Dinge, die sich scheinbar widersprechen und ausschliessen. Und allen voran Bahnchef Hartmut Mehdorn, der Mann, der offenkundig glaubt, &uuml;ber den Gesetzen stehen zu d&uuml;rfen. Gerade erst musste er sich auf Druck der &Ouml;ffentlichkeit daf&uuml;r entschuldigten, dass in den Jahren 2001 und 2002 rund 173.000 Bahn-Mitarbeiter im Rahmen einer Aktion zur Korruptionsbek&auml;mpfung &uuml;berpr&uuml;ft wurden und dann stellt sich heraus, dass dieser <a target="_blank" href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/datenskandal-bei-der-bahn-weitet-sich-aus;2140403" title="Handelsblatt - Datenskandal bei der Bahn weitet sich aus" target="_blank">Datenskandal noch viel umfangreicher ist</a>: 2005 gab es erneut eine &Uuml;berpr&uuml;fung, die diesmal alle Mitarbeiter betraf. Dass seine Entschuldigung nun wie ein Hohn klingt und der Kreis derjenigen, die den R&uuml;cktritt von Hartmut Mehdorn fordern, immer gr&ouml;&szlig;er wird, d&uuml;rfte daher wenig verwundern. Nur die CDU scheint derzeit noch aus wahltaktischen Gr&uuml;nden hinter ihm zu stehen, schliesslich darf die SPD nicht nur den potentiellen Nachfolger vorschlagen, sondern kann sich mit dem Thema auch im anstehenden Bundestagswahlkampf positiv profilieren: schlechter kann ein Nachfolger die PR-Arbeit der Deutsche Bahn AG sicherlich kaum noch machen.</p>
<p>Und seit gestern hat die Bahn einen neuen Feind ausgemacht: <a target="_blank" href="http://netzpolitik.org/2009/deutsche-bahn-ag-schickt-mir-abmahnung/" title="netzpolitik: Deutsche Bahn AG schickt mir Abmahnung!" target="_blank">Markus Beckedahl / netzpolitik.org</a>: in diesem Blog wurde am 31.01.2009 &#8211; zun&auml;chst ohne gro&szlig;e Publicity &#8211; ein internes Memo des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten &uuml;ber Details zu der Mitarbeiter&uuml;berwachung der Bahn ver&ouml;ffentlicht, das Markus aus einer anonymen Quelle erhalten hatte. Daraufhin hatte er diese Woche eine Abmahnung durch die Rechtsabteilung des Bahn-Konzerns erhalten und er soll das Dokument vom Blog entfernen sowie eine Unterlassungserkl&auml;rung unterzeichnen. Aber Markus sieht das nicht ein:</p>
<blockquote><p>Seit bald acht Jahren blogge ich jetzt abmahnfrei unter dieser Domain. Einige Dokumente hab ich in der Zeit auch ver&ouml;ffentlicht, die teilweise vorher auch schon durch die Medien geisterten, aber dort nur zitiert wurden. Ich ver&ouml;ffentliche diese Dokumente wie auch das interne Memo zur DB-Rasterfahndung, weil ich denke, dass sich jeder selbst eine Meinung bilden k&ouml;nnen sollte. Ich bin auch der Meinung, dass eine aufgekl&auml;rte Demokratie wie in unserem Lande das zulassen sollte. Und dieses Dokument ist f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Diskurs rund um die &Uuml;berwachungsaff&auml;re bei der Deutschen Bahn AG relevant. [...] Mittlerweile hab ich auch R&uuml;cksprache mit meinen Anw&auml;lten [...] gehabt, der Stand [...] ist der, dass ich das Dokument online lasse und die Unterlassungserkl&auml;rung nicht unterzeichne.</p></blockquote>
<p>Im Web gibt es bereits eine <a target="_blank" href="http://www.telemedicus.info/article/1146-Rechtliche-Bewertung-zur-Netzpolitik-Abmahnung.html" title="Telemedicus: Rechtliche Bewertung zur Netzpolitik-Abmahnung" target="_blank">rechtliche Bewertung zur Netzpolitik-Abmahnung</a>, die zu dem Ergebnis kommt, dass die Vorgehensweise der Bahn rechtlich wohl nicht zu halten ist. Sollte sich das best&auml;tigen, w&uuml;rden keine Konsequenzen f&uuml;r Markus Beckedahl / netzpolitik.org entstehen. Das w&auml;ren in diesem besonderen Fall die richtige Entscheidung. Dazu ist das gesellschaftliche Interesse an den Vorg&auml;ngen bei der Bahn einfach zu gross und zu wichtig.</p>
<p>Erfahren von diesem Vorgehen habe ich &uuml;brigens &uuml;ber den <a target="_blank" href="http://twitter.com/netzpolitik" title="Twiter - netzpolitik.org" target="_blank">netzpolitik Twitter-Account</a>, dort werden weiterhin aktuelle Informationen rund um diese Abmahnung ver&ouml;ffentlicht. Die ganze Aktion zeigt, wie stark heute die Vernetzung geworden ist und wie schnell die Szene reagieren kann, wenn es um die gegenseitige Unterst&uuml;tzung geht. Und die Welle ebt nicht ab, das Thema wird sukzessive sogar von den klassischen Medien &uuml;bernommen. Und das Vorgehen der Rechtsabteilung der Deutsche Bahn AG hat sich zu einem Bumerang entwickelt und das Gegenteil des Gew&uuml;nschten erreicht: anstelle das interne Memo ins Datennirvana zu bef&ouml;rdern, verbreitet es sich nunmehr in Windeseile durch das Web und erreicht einen ungeahnten Bekanntheitsgrad!</p>
<p>Ich hoffe, dass Markus Beckedahl seine Position durchhalten kann und die Abmahnung wirklich rechtlich ins Leere l&auml;uft. Danke f&uuml;r seine Courage!</p>
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		<title>Postbank hatte 170.000 Euro im Tresor vergessen</title>
		<link>http://www.mea-opinio-est.de/20090131/postbank-170000-euro-tresor-vergessen/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 20:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man aktuell von Banken in der Presse liest, geht es in der Regel um die Finanzmarktkriese.  Diese Woche hat aber eine Berliner Filiale der Postbank mit einer ganz anderen Nachricht f&#252;r Schlagzeilen gesorgt: ein noch mit 170.000 Euro gef&#252;llter Tresor sollte verschrottet werden!
Der Mitarbeiter im Elektrostahlwerk Henningsdorf bei Berlin d&#252;rfte sicherlich etwas &#252;berrascht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man aktuell von Banken in der Presse liest, geht es in der Regel um die Finanzmarktkriese.  Diese Woche hat aber eine Berliner Filiale der Postbank mit einer ganz anderen Nachricht f&uuml;r Schlagzeilen gesorgt: ein noch mit 170.000 Euro gef&uuml;llter Tresor sollte verschrottet werden!</p>
<p>Der Mitarbeiter im Elektrostahlwerk Henningsdorf bei Berlin d&uuml;rfte sicherlich etwas &uuml;berrascht gewesen sein, als ihm beim Entladen eines Transporters das Geld in die H&auml;nde fiel. Laut der Postbank soll aufgrund der Unachtsamkeit eines Mitarbeiters beim Umzug einer Filiale der ausgemusterte Tresor nicht vollst&auml;ndig geleert worden sein. Der Vorfall soll f&uuml;r diesen Mitarbeiter entsprechende Konsequenzen haben, der Mitarbeiter des Stahlwerkes darf sich daf&uuml;r auf einen netten Finderlohn freuen.</p>
<p>Danke Postbank! Da konnte man wirklich f&uuml;r einen Moment die aktuelle Kriese bei den Banken und der Wirtschaft vergessen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Konjunkturpaket II &#8211; Mehrheit der Deutschen bezweifeln den Erfolg</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 13:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunkturpaket]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskriese]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Auftrag vom Stern hat das Forsa-Institut unter 1.000 repr&#228;sentativ ausgesuchten Bundesb&#252;rgern eine Umfrage durchgef&#252;hrt. Das Ergebnis ist eindeutig: die Mehrheit der Deutschen steht dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung sehr skeptisch gegen&#252;ber!
Mehr als zwei Drittel der B&#252;rger (69 Prozent) erkl&#228;ren in einer Umfrage f&#252;r den stern, sie glaubten nicht, dass damit die Wirtschaftskrise bew&#228;ltigt werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_170" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img src="http://www.mea-opinio-est.de/uploads/2009/01/stern_news_05_konjunktur_250.jpg" alt="© stern-Infografik" title="stern-Umfrage 01/2009" width="250" height="219" class="size-full wp-image-170" /><p class="wp-caption-text">© stern-Infografik</p></div>Im Auftrag vom <a target="_blank" href="http://www.stern.de/politik/deutschland/forsa/:%0A%09%09stern-Umfrage%0A%09%09%09-Deutsche-Konjunkturpaket/652161.html" title="stern-Umfrage : Deutsche zweifeln am Konjunkturpaket" target="_blank">Stern</a> hat das Forsa-Institut unter 1.000 repr&auml;sentativ ausgesuchten Bundesb&uuml;rgern eine Umfrage durchgef&uuml;hrt. Das Ergebnis ist eindeutig: die Mehrheit der Deutschen steht dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung sehr skeptisch gegen&uuml;ber!</p>
<blockquote><p>Mehr als zwei Drittel der B&uuml;rger (69 Prozent) erkl&auml;ren in einer Umfrage f&uuml;r den stern, sie glaubten nicht, dass damit die Wirtschaftskrise bew&auml;ltigt werden k&ouml;nne. Lediglich 26 Prozent gehen davon aus, dass es wirkt. </p></blockquote>
<p>Wie das Bild rechts zeigt, glauben sogar 79% der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger nicht daran, dass sie mehr Geld netto haben werden. Und die weiterhin in der Kriktik stehende Abwrackpr&auml;mie wird von 59% der Befragten als falsch angesehen, lediglich 11% gehen davon aus, diese nutzen zu wollen. Die mit dem Paket einhergehende Staatsverschuldung wird gerade mal von 39% bef&uuml;rwortet, eine knappe Mehrheit von 54% ist dagegen. </p>
<p>Dieses Umfrageergebnis unterlegt meine Auffassung, dass das Konjunkturpaket II dringend &uuml;berarbeitet geh&ouml;rt. Nur mit einem Ma&szlig;nahmenkatalog, der auch wirklich gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung erreicht, kann die notwendige Stimmungsverbesserung in der Bev&ouml;lkerung erreicht werden und nur dann wird die Binnenkonjunktur unterst&uuml;tzt. Mehr Netto in den Brieftaschen durch effektive Steuersenkungen, Reduzierung der Umsatzsteuer auf Energie von derzeit 19% auf 7% und finanzielle Unterst&uuml;tzung der mittelst&auml;ndischen Unternehmen zur Sicherung und dem Ausbau von Arbeitspl&auml;tzen, das sind f&uuml;r mich u.a. Ma&szlig;nahmen, die den Namen Konjunkturpaket wirklich tragen k&ouml;nnen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Abwrackpr&#228;mie ist nicht mehr zu verhindern</title>
		<link>http://www.mea-opinio-est.de/20090120/abwrackpraemie-nicht-mehr-zu-verhindern/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 12:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunkturpaket]]></category>
		<category><![CDATA[Liberale]]></category>

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		<description><![CDATA[Die im Rahmen des Konjunkturpaketes II beschlossene Abwrackpr&#228;mie in H&#246;he von 2.500 Euro beim Kauf eines Neu- oder Jahreswagens, sofern gleichzeitig der K&#228;ufer sein mindestens neun Jahre altes Auto verschrott, wird massiv scharf kritisiert. So spricht das Institut f&#252;r Wirtschaftsforschung Halle (IWH) von der &#8220;Subventionierung einer Branche mit allen negativen, verzerrenden Wirkungen&#8221; und sieht das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die im Rahmen des Konjunkturpaketes II beschlossene Abwrackpr&auml;mie in H&ouml;he von 2.500 Euro beim Kauf eines Neu- oder Jahreswagens, sofern gleichzeitig der K&auml;ufer sein mindestens neun Jahre altes Auto verschrott, wird massiv <a target="_blank" href="http://www.zeit.de/news/artikel/2009/01/14/2706116.xml" title="Zeit.de - Autoindustrie: Abwrackpr&auml;mie tritt in Kraft - Kritik aus Opposition" target="_blank">scharf kritisiert</a>. So spricht das <em>Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung Halle</em> (IWH) von der &#8220;Subventionierung einer Branche mit allen negativen, verzerrenden Wirkungen&#8221; und sieht das Problem, dass sich viele Halter &auml;lterer Fahrzeuge den Kauf eines Neuwagens auch mit der Pr&auml;mie gar nicht leisten k&ouml;nnen. Dazu kommen Bef&uuml;rchtungen vom <em>ADAC</em> und dem <em>Bund Deutscher Kriminalbeamter</em> (BdK), die einen kriminellen Missbrauch dieser Pr&auml;mie sehen. Mit dem seitens der Koalition insgesamt eingeplanten 1,5 Milliarden Euro hierf&uuml;r k&ouml;nnen maximal 600.000 Pr&auml;mien bezahlt werden, danach ist Schluss.</p>
<p>Nach der Hessen-Wahl und insbesondere dem Erfolg der Liberalen gab es nun &Uuml;berlegungen, diese Abwrackpr&auml;mie zu verhinden. Durch die Ver&auml;nderungen im Bundesrat hat die CDU-SPD-Koalition ihre dortige Mehrheit verloren und die FDP will ihre verbesserte Position u.a. daf&uuml;r nutzen, Nachbesserungen beim Konjunkturpaket II durchzusetzen. Doch die <a target="_blank" href="http://www.welt.de/politik/article3057373/Westerwelle-kann-Abwrackpraemie-nicht-verhindern.html" title="Konjunkturpaket II - Westerwelle kann Abwrackpr&auml;mie nicht verhindern" target="_blank">Verhinderung der Abwrackpr&auml;mie</a> ist nicht mehr m&ouml;glich!</p>
<blockquote><p>Die FDP k&ouml;nne lediglich weiter kritisieren, dass die Bundesregierung f&uuml;r ein altes Autos 2.500 Euro ausgebe, f&uuml;r ein kleines Kind aber nur 100 Euro</p></blockquote>
<p>sagte Westerwelle in den ARD-Tagesthemen. Anstelle ein einzelnes Gesetz im Bundesrat einzubringen, hat sich die Gro&szlig;e Koalition dazu entschieden, das Konjunkturpaket II aufzusplitten, in zustimmungspflichtige Gesetze und zustimmungsfreie Verordnungen. Und die Abwrackpr&auml;mie soll r&uuml;ckwirkend zum 14.01.2009 als Verordnung eingef&uuml;hrt werden. Laut Regierungssprecher Ulrich Wilhelm sollen die B&uuml;rger auf die Zusage der Regierung vertrauen k&ouml;nnen und nicht verunsichert werden.</p>
<p>Vertrauen schafft man meiner Meinung aber damit nicht. Es zeigt nur, wie sehr die Regierung aktuell Angst davor hat, mit seinem Vorhaben zu scheitern und stellt sich nicht berechtigter Kritik. Gute Konjunkturpolitik sieht anders aus!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konjunkturpaket II steht fest</title>
		<link>http://www.mea-opinio-est.de/20090113/konjunkturpaket-ii-steht-fest/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 13:23:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank-Andre Thies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunkturpaket]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskriese]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer sechsst&#252;ndigen Sitzung hat sich die CDU-SPD-Koalition auf die Eckdaten des 50 Milliarden Euro schweren Konjunkturpaketes II geeinigt, was in dieser Form das gr&#246;&#223;te in der Nachkriegsgeschichte Deutschland  darstellt und sich im wesentlichen aus folgenden Punkte zusammensetzt:

der Eingangssteuersatz der Einkommenssteuer soll von 15% auf 14% gesenkt werden

der Grundfreibetrag soll um 340 Euro auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer sechsst&uuml;ndigen Sitzung hat sich die CDU-SPD-Koalition auf die Eckdaten des 50 Milliarden Euro schweren Konjunkturpaketes II geeinigt, was in dieser Form das gr&ouml;&szlig;te in der Nachkriegsgeschichte Deutschland  darstellt und sich im wesentlichen aus folgenden Punkte zusammensetzt:</p>
<ul>
<li>der Eingangssteuersatz der Einkommenssteuer soll von 15% auf 14% gesenkt werden
</li>
<li>der Grundfreibetrag soll um 340 Euro auf 8.004 Euro ansteigen
</li>
<li>der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung sinkt um 0,6%-Punkte von 15,5% auf 14,9%, wovon Arbeitnehmer und Arbeitgeber je zur H&auml;lfte profitieren sollen
</li>
<li>ein Investitionspaket von 18 Milliarden Euro in Infrastrukturma&szlig;nahmen &#8211; Schulen, Universit&auml;ten, Stra&szlig;en
</li>
<li>Einf&uuml;hrung einer Abwrackpr&auml;mie in H&ouml;he von 2.500 Euro pro Auto, wenn ein Neuwagen angeschafft und parallel ein mindestens neun Jahre altes Auto stilllegt wird
</li>
<li>ein einmaliger Bonus von 100 Euro je Kind
</li>
<li>Erh&ouml;hung der Regels&auml;tze von 60% auf 70% f&uuml;r Kinder von 6 bis 13 Jahren in Hartz-IV-Familien
</li>
<li>Einf&uuml;hrung eines 100 Milliarden Euro Rettungsschirms in Form von staatlichen B&uuml;rgschaften oder Krediten f&uuml;r Unternehmen, die keine oder zu wenig Kredite erhalten</li>
</ul>
<p>Das Konjunkturpaket II muss nun noch in den kommenden Wochen im Bundestag und Bundesrat beschlossen werden und soll zum 01.07.2009 in Kraft treten. Die H&ouml;he der notwendigen Neuverschuldung habe ich bisher nicht im Web gefunden oder in den Nachrichten geh&ouml;rt, diese Zahl wird aber sicherlich in K&uuml;rze ver&ouml;ffentlicht werden. </p>
<p>Ob diese Paket aber wirklich die Konjunktur ankurbeln wird, ich bleibe skeptisch: denn nicht nur die Frage der Finanzierbarkeit bleibt schwierig, auch die Nachhaltigkeit vom Konjunkturpaket II sehe ich nicht wirklich. Was kommt denn nun als Entlastung bei den B&uuml;rgern an? Ich habe im Radio heute fr&uuml;h Zahlen von durchschnittlich 10-15 Euro pro Familie im Monat geh&ouml;rt. Reicht das aus? Schafft sich eine Familie wirklich ein neues Auto an, wenn man eine Abwrackpr&auml;mie erh&auml;lt? Ich glaube es nicht. F&uuml;hrt eine Erh&ouml;hung der Investitionen im Strassenbau wirklich zu mehr Auftr&auml;gen bei kleinen und mittleren Betrieben, die die meisten Arbeitspl&auml;tze in Deutschland schaffen? Meiner Meinung nach eher nicht.</p>
<p>Ich h&auml;tte mir mehr Innovation bei den Ideen zur Bew&auml;ltigung der Wirtschaftskrise in Deutschland gew&uuml;nscht. Nicht nur eine Erh&ouml;hung des Grundfreibetrages f&uuml;r Erbwerbst&auml;tige, sondern Erweiterung des Grundfreibetrages auf jedes Familienmitglied. Eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes f&uuml;r Energie, das w&uuml;rde Familien helfen. Und die befristete Einf&uuml;hrung von erh&ouml;hten Abschreibungss&auml;tzen auf Investitionsg&uuml;ter f&uuml;r mittelst&auml;ndische Betriebe um diese wettbewerbsf&auml;higer zu machen, was der Sicherheit von Arbeitspl&auml;tzen zu Gute kommt. </p>
<p>Zu diesen Schritten ist die <em>Grosse Koalition</em> nicht bereit und macht damit f&uuml;r mich zu <em>kleine Schritte</em>.</p>
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